#2 Der Anfang

Hintergründe und weiterführende Links

Begrüßung
Unser Gesprächspartner ist heute Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

KZ-Gedenkstätte Neuengamme gibt Starthilfe
Überblick über die verschiedenen Seminarangebote der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Oliver von Wrochem und die Historikerin Ute Wrocklage haben gemeinsam eine Broschüre zusammengestellt, die sich an Rechercheeinsteiger richtet: „Ein Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie. Materialien zu biografischen Familienrecherchen“. Es kann über die Webseite der Gedenkstätte bestellt werden und findet sich auch in jeder gut sortierten Stadtbibliothek.

Grundsätzliches zur NS-Familienrecherche

Wann ist ein Täter ein Täter?

Wie der familiäre Hintergrund heute prägt

Welche Daten braucht man für eine Recherche

Die Archive
Das Berlin Document Center ist heute Bestandteil des Bundesarchivs am Standort Berlin-Lichterfelde. Hier gibt es einen Überblick über die Bestände.
Die Geschichte der NSDAP-Kartei liest sich wie ein Krimi und war ein wichtiger Bestandteil, um die Nürnberger Prozesse vorzubereiten.
Der Politikwissenschaftler Jürgen Falter hat die Kartei in großen Stichproben ausgewertet. Daraus ist sein aktuelles Buch über „Hitlers Parteigenossen“ entstanden, das wirklich zu empfehlen ist.

Die Wehrmachtsauskunftsstelle, kurz WAst. wurde Anfang 2019 in das Bundesarchiv in Berlin-Reinickendorf eingegliedert und zwar in die Abteilung „Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg (Abteilung PA)
Die zentrale Personenkartei der WAst. bietet Auskünfte über den Einsatz im 2. Weltkrieg.
Achtung: Personenbezogene Unterlagen mit militärischer Herkunft verwalten verschiedene Abteilungen des Bundesarchivs – Berlin-Reinickendorf und -Lichterfelde aber auch das Militärarchiv Freiburg. Was wo zu finden ist erklärt das Bundesarchiv hier – dort findet Ihr auch die jeweiligen Benutzeranträge.
Public Record Office (PRO) London ist Teil der National Archives hier finden sich z.B. Ermittlungs- und Prozessakten britischer Militärgerichte in der Nachkriegszeit.
In den verschiedenen Landesarchiven liegen die Akten der Spruchkammerverfahren, auch bekannt als „Entnazifizierungsakten“. Es gilt das Landesarchiv, wo der oder die Angehörige zur Zeit des Verfahrens gelebt hat. Diese Akten sind eine wahre Fundgrube für neue Informationen, aber auch mit viel Vorsicht zu lesen. Später gibt es dazu eine eigene Folge bei „gestern ist jetzt“. Die Akten kann man auch online beim jeweiligen Landesarchiv bestellen und muss die Kopierkosten zahlen. Hier gibt es eine Übersicht über die einzelnen Landesarchive.
Mach mit!

Ausblick